ZWEITE FOLGE

WAS HEIßT DENN HIER KLASSISCH?

Wir sprechen über die verschiedenen Schulen der Homöopathie und wo wir uns einordnen würden.
Sowie ein kleiner Einblick in die Grundlagen der Homöopathie.

Sara & Ulrike sagen:
Eine homöopathische Behandlung bei einer professionell ausgebildeten Person ist von uns zu empfehlen, da eine Selbstbehandlung das Risiko birgt Dinge zu übersehen.

Hier direkt hören,
oder über Spotify geht’s auch.

SHOW NOTES

Repertorium – Nachschlagewerk und Handwerkszeug der Homöopath*in, Auflistung von Symptomen und den in Frage kommenden Arzneimitteln, sortiert nach der Häufigkeit ihrer Bestätigung

Potenzierung – Verdünnung und Dynamisierung einer Substanz. D6 benennt die „Stärke“ dieses Prozesses. Unsere Folge dazu erscheint am 20.10.23

Säulen der Homöopathie – Grundlagen der Homöopathie, dazu zählen: das Ähnlichkeitsprinzip, die Arzneimittelprüfung am Gesunden und die Potenzierung (spezielle Herstellung der Homöopathischen Arzneien)

Bönninghausen – Clemens Bönninghausen, Jurist, Botaniker und Homöopath; bemühte sich die Homöopathie nach Hahnemanns Tod in seinem Sinne weiterzuführen

Klassische Homöopathie – Ausübung der Homöopathie, unter Berücksichtigung der Regeln, die Hahnemann uns vorgegeben hat

Samuel Hahnemann – 1755 in Meißen geboren, Arzt, Übersetzer, Naturforscher (vor allem auf dem Gebiet der Chemie und Toxikologie), Entdecker des Ähnlichkeitsprinzips und Entwickler der Homöopathie 

Anamnese – Gespräch zur Fallaufnahme, in dem alle Symptome der zu behandelnden Person aufgenommen werden, sowie Besonderheiten der Biografie des Menschen und seiner Gewohnheiten 

Lokalsymptom – damit sind Körpersymptome gemeint 

Allgemeinsymptom – beziehen sich auf die Person im „Allgemeinen“ z.B.  Frühaufsteher oder Frostbeule 

Organon – 1810 erschien von Samuel Hahnemann das erste „Organon“ (ein Buch), in dem er die Prinzipien seiner neuen Heilmethode festhält. Vorausgingen seine Forschungsergebnisse zu dem Ähnlichkeitsprinzip. (20 Jahre Forschung)

Aude sapere – “Wage es, weise zu sein.” – Eingangsworte im Organon 

J.T. Kent – James T. Kent (1849-1916); Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlichte der homöopathische Arzt James Tyler Kent ein sehr umfassendes Repertorium, das bis heute meistbenutzte Werk.

Komplexmittel – eine Kombination von verschiedenen Homöopathischen Arzneimitteln, die für eine bestimmte Krankheit nach organotropen (körperbezogenen) Gesichtspunkten oder auch klinischen Indikationen zusammengestellt wird. 

Homöopathisches Arzneimittel – ist die Bezeichnung eines Arzneimittels, das in einem homöopathischen Zubereitungsverfahren (Verschüttelung oder Verreibung und Verdünnung) hergestellt wurde und nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet wird

Stöteler – Ewald Stöteler (geboren 1957) hat exakt nach Samuel Hahnemanns Philosophie gearbeitet. Er studierte die Veröffentlichungen Hahnemanns sehr genau und übersetzte verschiedenen Ausgaben des „Organon“ und „Die Chronischen Krankheiten“ ins holländische. 

LINKS | BÜCHER

⁠„Glücksfälle der Homöopathie“⁠

⁠„Die Gewölbe des Doktor Hahnemann“⁠

⁠„Eine Homöopathische Liebesgeschichte“⁠

⁠Herbert Fritsche⁠

⁠James Tyler Kent – „Zur Theorie der Homöopathie“

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